Bürgerversicherung Warum?

Warum reden wir von einer Bürgerversicherung und was soll das heißen?
Ist es nicht besser wie zum Beispiel bei Götz Werner von der Konsumsteuer, die alles ersetz! Oder überhaupt das ganze Sozialversicherungswesen abzuschaffen.
Dazu müssen wir ein bisschen ausholen um es verständlich rüber zu bringen, ohne platt einfach nur das ist es zu sagen.
Wir haben uns mit vielen verschiedenen BGE´s/Bürgergeldern beschäftigt, viele Vorträge gehalten und mit den Teilnehmern gesprochen.
Alles hat seine Vor- und Nachteile,deswegen fing unsere Vorsitzender Karlo-Petar Plazonic,
2010 an ein Bedingungsloses Grundeinkommen zufeilen, was viele Vorteile aus allen BGE vereint und versuchte dabei diese alles ohne das man dafür gleich das Grundgesetz und die EU-Verträge umschreiben muss.

Im Jahre 2011 hatte er seine Erste Fassung des BGE´s mit Bürgerversicherung und Neuordnung fertig.

Dieses wurde dann zur Diskussion gestellt. Wir haben dann dieses Konzept von vorne bis hinten durchgeschaut und auch überprüft das es gerecht ist, dabei Sozial bleibt und auch einen Kulturellen Anspruch erhält.
Aber natürlich suchten wir auch nach den Wegen einer ordentlichen Finanzierung, die ein Großteil unserer Bevölkerung akzeptieren würde.
Dabei stellten wir immer mehr fest das das Konsumsteuermodel zwar recht einfach ist und viele Menschen ansprechen wird.

Ein weiser Mann sagte mal die MwSt. ist eine der Unsozialsten Steuern der Welt und diese zu erhöhen macht die Armen noch ärmer und den Reichen ist es egal.

Jetzt wollen wir nicht gleich die Konsumsteuer verteufeln, aber irgendwie ist Sie immer noch eine Mehrwertsteuer. Und in der EU, bzw. auf der ganzen Welt wird diese gleichbehandelt.
P.S.

z.Z. haben wir gerade mal 86 Mrd. Euro Einnahmen Deutschlandweit über die MwSt, damit ist wohl kein BGE zu finazieren!

Aber das ist eigentlich auch egal, denn ein kleines Beispiel reicht doch aus um Verständlich zu machen, dass mit der Konsumsteuer kaum Gerechtigkeit geschaffen werden kann.

Da gering und mittlere Verdiener ihr Einkommen zu 100% Konsumieren, ein Großverdiener diese Quote gar nicht erreichen kann und die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgehen wird.

  • Einkommen 500€ im Monat,
    MwSt.-20%, Warenwert 400€
    MwSt. 100€
  • Einkommen 1.000€ im Monat,
    durchschnittliche Konsumsteuer 60%,
    Warenwert 400€
    Konsumsteuern 600€
  • Einkommen 2.000€ im Monat,
    MwSt.-20%, Warenwert 1600€
    MwSt. 400€
  • Einkommen 2.000€ im Monat,
    durchschnittliche Konsumsteuer 60%,
    Warenwert 800€ Konsumsteuern 1200€

Normal geht man heute bei einem Verdienst bei Singles bis zu 2.500€ von einer 100 %Konsumquote aus, erst ab dann wir gespart für späteren Konsum oder Renten.
Das heißt der der heute ein BGE von 1,000€ fordert, eigentlich mehr als 2.000€ fordern müsste.

Normal geht man heute bei einem Verdienst bei Singles bis zu 2.500€ von einer 100 %Konsumquote aus, erst ab dann wir gespart für späteren Konsum oder Renten. Aber auch das ist eben nur späterer Konsum.

Ein „Banker“ mit 100.000€ oder 2.000.000€ oder noch mehr Einkommen im Monat,wir dieser eine Konsumquote von 100% erreichen?
Vererben, Sparbücher, Geld im Kopfkissen oder Aktien sind kein Konsum!
Um sich gleichermaßen am Allgemeinwohl zu beteiligen? Nein, auch wenn er sich dann mal eine Yacht kauft und für die dann 250% Konsumsteuer bezahlen dürfte, was eigentlich nicht passieren wird, weil er diese über seine Firma kaufen wird, oder gleich im Ausland, wo keine Konsumsteuer fällig wird, einzige was passieren wird er wird sich nicht die MwSt. wiederholen,@ da sonst die Konsumsteuer fällig wird.

Deswegen sind wir von dieser Finanzierung weg.